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Presse
„Internationales Symposium für Buddhismus & Ethik“
Sommer 2009 Im Juli / August 2009 nahmen insgesamt mehr als 50.000 Besucher an der 4-tägigen Veranstaltung „Der Dalai Lama 2009 in Frankfurt a.M. - Die Kunst des Lebens" teil. Menschen aller Nationalitäten und Religionen nutzten die Gelegenheit, in der Commerzbank Arena in Frankfurt das spirituelle Vorbild von Millionen von Menschen live zu erleben. Seine Heiligkeit forderte uns alle sehr deutlich dazu auf, persönliche Verantwortung zu übernehmen und sagte: „ Es reicht nicht aus, dass wir in Klöstern beten und meditieren. Wir müssen das Engagement auch in die Gesellschaft tragen.“
Herbst 2009 Wir, Jörg und Simone (Mona) Ulmer, hatten die große Ehre, mit unserer Eventagentur die Projektleitung dieser Veranstaltung übernehmen zu können. Während der zweieinhalb Jahre Vorbereitungszeit hatten wir die Gelegenheit und das Glück, den Dalai Lama mehrmals persönlich zu treffen. Bedingt durch die übermäßigen organisatorischen Anforderungen merkten wir jedoch erst nach der Veranstaltung, wie sehr uns diese Begegnungen geprägt hatten. Noch bis Ende des Jahres 2009 waren wir mit der Nachbearbeitung des Events beschäftigt, und immer wieder klangen uns dabei die oben zitierten Worte des Dalai Lama im Ohr. Und wir dachten uns: Diese Botschaft darf nicht einfach ergebnislos verhallen. Sie sollte nachhaltig in den Gedanken der Menschen verankert bleiben. Zuerst waren es lediglich Ideen, die wir zu Papier brachten, aus denen wir die Essenz analysierten, recherchierten, planten, rechneten - bis wir schließlich vor einem fertigen Projekt standen. Im Dezember 2009 beschlossen wir, selbst etwas zu unternehmen, um diese Botschaft am Leben zu erhalten: Das „Internationale Symposium für Buddhismus & Ethik“ war geboren!
Januar 2010 Mit Gründung der neuen Firma „Buddhismus & Ethik KG“ ist der Startschuss gefallen. Ihr Ziel ist die dauerhafte Etablierung eines Symposiums für engagierten Buddhismus und Ethik, jährlich zur gleichen Zeit (August) am gleichen Ort (in Mainz). Das Symposium wird sich aus Vorträgen buddhistischer Lehrer und Referenten, Podiumsdiskussionen, einem buddhistisch-christlichen Dialog, Workshops sowie einer großen Informations- und Verkaufsausstellung zusammensetzen.
Es werden jeweils Themen behandelt, für die es zwar buddhistische Wege der Umsetzung gibt, die aber durch ihren ethischen Bezug auch Nicht-Buddhisten ansprechen. Der erste Kongress befasst sich mit dem Thema „Persönliches Glück finden“. Je nach Aktualität werden in den nächsten Jahren Themen der globalen und persönlichen Verantwortung angesprochen werden wie Klimaschutz, Wirtschaft, Frieden etc.
Außerdem werden interreligiöse Aspekte des jeweiligen Themas beleuchtet. Ein Zitat des Dalai Lama in Frankfurt 2009: „Es kann sein, dass man im individuellen Fall den Buddhismus passender für sich selbst findet. Das heißt aber nicht, dass man andere Traditionen, einschließlich der eigenen früheren Tradition, nicht mehr wertschätzt. Wir müssen den Nutzen aller religiösen Traditionen schätzen und respektieren.“
Zukunft Das Symposium soll zum jährlichen Treffpunkt von engagierten Buddhisten, Buddhismus-Interessierten und Menschen mit gleichen Idealen werden. Um auch Interessierte aus den Nachbarländern anzusprechen, wird der Kongress von Beginn an zweisprachig in Deutsch und Englisch durchgeführt. Da sich jeweils mindestens eine Podiumsdiskussion während des Symposiums einem brisanten Thema widmet (in diesem Jahr dem Thema Tierschutz und Ökologie), hoffen wir, mit dieser jährlichen Veranstaltung in der Zukunft das Bewusstsein möglichst vieler Menschen für solche Themen zu sensibilisieren. Und somit die Botschaft des Dalai Lama für globale Verantwortung „Wir sind eine Welt“ weiter zu tragen.
Jörg und Mona Ulmer, Januar 2010
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