S.H. Dalai Lama ist Schirmherr des Internationalen Symposium für Buddhismus und Ethik in Mainz

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CO2 freier Kongress


Im Mittelpunkt unseres Handelns steht die Achtsamkeit.

Wer uns persönlich kennt, weiß, wie wichtig uns dieser Leitgedanke in Verbindung mit der Natur, der Umwelt und allen Lebewesen auf diesem Planeten ist.

Deshalb wird dieser Kongress CO2 neutral sein.

Von Ihrer gekauften Vortrags- bzw. Kongress-Karte spenden wir 1,-- EUR (bei ermäßigten Karten 0,50 EUR) an ein Aufforstungsprojekt für Regenwald.

Wir haben uns entschieden das Projekt „Hutan Lestari“ (Indonesien) von BOS Deutschland e.V. (Borneo Orangutan Survival Deutschland) zu unterstützen.


Besucher, die mit dem Auto zum Kongress fahren, emittieren durch die Abgase große Mengen an CO2 in die Atmosphäre. Bäume dagegen binden Kohlendioxid und entziehen der Atmosphäre CO2.

1 ha Wald binden ca. 10 Tonnen CO2 pro Jahr. Durch das Aufforsten einer entsprechenden großen Waldfläche wird also der CO2 Ausstoß, der durch die Anfahrten zum Kongress entstanden ist, wieder ausgeglichen.

Seit dem Frühjahr 2009 vergibt die indonesische Regierung eine neue Form der Landnutzungsrechte. Das Besondere an dieser neuen Konzession ist, dass sie anstatt zur Abholzung zum Erhalt und zur Aufforstung des Waldes geschaffen wurde. Die indonesische Regierung hat bisher nur zwei dieser Konzessionen vergeben, eine davon an BOS für das Gebiet Hutan Lestari. Hutan Lestari (Indonesisch für „Ewiger Wald“) liegt in Ostkalimantan und fasst eine Fläche von 86.890 Hektar, die größtenteils noch aus unberührtem Primärwald besteht und bereits eine wildlebende Orang-Utan-Population beheimatet. Ziel des Projekts ist daher zum einen der Erhalt und der Schutz des bestehenden Primärwalds, die Renaturierung bereits in Mitleidenschaft gezogener Randgebiete, wo illegaler Holzeinschlag durch Aufforstungen kompensiert werden wird, und die Sicherung des botanischen und zoologischen Gleichgewichts innerhalb des Projektgebiets. Zum anderen soll die lokale Orang-Utan-Population in ihrem Bestand gesichert und durch die Auswilderung weiterer Tiere in den nächsten Jahren verstärkt werden. Somit werden Tierschutz und Ökologie miteinander verbunden.

1. Hintergrund-Informationen:

Die globale Waldfläche ist im Zeitraum zwischen 1990 und 2005 um drei Prozent geschrumpft. Das entspricht einem durchschnittlichen Verlust von 20.000 Hektar am Tag. Besonders viel Wald ist in den vergangenen Jahren in den tropischen Ländern (speziell Brasilien, Indonesien und Sudan) abgeholzt worden. Eine wesentliche Ursache ist der wachsende Flächenbedarf für die Produktion von Biokraftstoffen aus Palmöl, Soja und Zuckerrohr sowie für die Rinderzucht.

Für das Klima besonders schädlich ist die Rodung von Urwäldern und tropischen Regenwäldern, da diese sehr viel Kohlenstoff speichern. Allein durch Brandrodungen werden weltweit pro Jahr ca. 650 Mio. Tonnen CO2 freigesetzt. Insgesamt trägt die Entwaldung mit 20 Prozent zu der Emission von Treibhausgasen bei. Neben dem Schutz der bestehenden Wälder kommt der Aufforstung eine besondere Bedeutung zu.
Da Wälder C02 langfristig speichern, ist die Anpflanzung von Bäumen eine der wenigen Möglichkeiten, das Weltklima positiv zu beeinflussen.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.01.2010 des ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München

2. Was können Sie zur Unterstützung eines klimafreundlichen Kongresses tun?

a) Reisen Sie möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.
Mainz und die Rheingoldhalle sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

b) Wenn Sie mit dem Auto anreisen möchten, bilden Sie nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften. In Kürze wird auf dieser Website eine Internet-Community verfügbar sein.

c) Melden Sie sich zum Newsletter oder zum RSS-Feed an. Je mehr Korrespondenz mit den Besuchern des Kongresses auf elektronischem Weg erfolgen kann, umso mehr Papier kann eingespart werden und umso weniger CO2 Ausstoß erfolgt durch Postwege.

d) Kaufen Sie Ihr Ticket im print @ home Verfahren. Dadurch sparen Sie sowohl das Porto, als auch das CO2, das durch die Beförderung der Post verursacht würde.

Wir danken Ihnen im Namen unserer Erde, der Umwelt und aller Geschöpfe, die auf diesem wunderbaren Planeten leben!




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